EPDM (Ethylen - Propylen - Dien Kautschuk

Geeignete Einsatzbereiche für EPDM

  • in Heißwasser und Wasserdampf (dauerhaft 180 °C, kurzzeitig 210 °C)
  • Säuren (Salzsäure, Salpetersäure und Phosphorsäure)
  • Laugen (Natronlauge, Kalilauge)
  • Ozon (40 °C, 1000 pphm)
  • CIP-/SIP-Medien für kontinuierliche Anlagen in Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie
  • Zu verwendendes Montagefett: Silikonfett (z.B. Paraliq GTE 703 mit NSF H1 Zulassung)

NBR (Nitril - Butadiene - Rubber)

Geeignete Einsatzbereiche für NBR Perbunan):

  • Einsätze mit mechanischer Beanspruchung sowie in Ölen, Fetten und Wachsen.
  • Anwendungen in Heißwasser bis zu 100 °C

Nicht einsetzbar ist der NBR-Werkstoff in konzentrierten Säuren (z.B. Salpetersäure, Ameisensäure), konzentrierten oxidierenden Medien (z.B. Peressigsäure) sowie in aromatischen und chlorierten Kohlenwasserstoffen.


VITON (FKM Flourkautschuk)

Geeignete Einsatzbereiche für FKM (Viton):

  • tierischen und pflanzlichen Fetten, Ölen und Wachsen
  • aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen
  • Ätherischen Ölen
  • Hohen Temperaturbereichen
  • CIP-/SIP-Medien für kontinuierliche Anlagen in der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie

SILIKON (VQM Methyl - Venylsilikon)

Geeignete Einsatzbereiche für VMQ (Silikon):

  • Anwendungen in tierischen und pflanzlichen Fetten, Ölen und Wachsen sowie ätherischen Ölen
  • Einsatz in hohen Temperaturbereichen.
  • Ebenfalls gute Eigenschaften besitzt VMQ in der Anwendung von CIP-/SIP-Medien für kontinuierliche Anlagen in der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie mit Ausnahme der Dampfsterilisation.

Nicht eingesetzt werden sollte VMQ in konzentrierten Säuren (z.B. Salpetersäure, Ameisensäure), konzentrierten oxidierenden Medien (z.B. Peressigsäure) sowie in Wasser und Dampf über 100 °C, Estern und Ethern, aromatischen Kohlenwasserstoffen.


PTFE (Polytetraflourehtylen)

Geeignete Einsatzbereiche für PTFE

  • Wasser und Wasserdampf
  • Konz. Säuren (z.B. Salpetersäure 60%)
  • Amine (z.B. Ethylendiamin)
  • Organische Säuren (z.B. Essigsäure)
  • Ketone (z.B. Methylethylketon)
  • Laugen (z.B. Natronlauge, Kalilauge)
  • Organische Lösemittel (z.B. Methanol)
  • Umsetzung von Anforderungen an das Hygienic Design